Wunderbaum, Rizinus

Ricinus communis Wunderbaum

Ricinus communis

Der Wunderbaum oder Rizinusbaum, wie Ricinus communis auch genannt wird, ist ein mehrjähriger aber in Mitteleuropa nicht winterharter Baum. Er kann wild wachsend über 10 Meter hoch werden.

In unseren Breiten wird er als einjährige Beetpflanze oder Kübelpflanze verwendet. Er wächst schnell und ist in allen Pflanzenteilen mehr oder weniger stark giftig (Quelle).

Es sind einige Sorten zu erhalten, zum Beispiel mit roten Blättern und Blüten.

Rizinusbaum

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet soll im tropischen und subtropischen Afrika liegen (Quelle). Als Zier- und Ölpflanze gelangte der Rizinusbaum auch in andere Regionen.

Rizinusbäume am Straßenrand
Rizinusbäume am Straßenrand, entdeckt in einem Wohngebiet auf Mallorca.
Wunderbaum Blüten
Knospen und Blüten des Wunderbaum.
Rizinus Früchte
Die Früchte sind mit Widerhaken überzogen.

Aussaatanleitung

Rizinus Samen

Die wie Bohnen aussehenden und ungefähr zwei Zentimeter langen Samen können vor der Aussaat eingeweicht werden. Sie keimen aber auch ohne diese Vorbehandlung. Das dauert bei 20 bis 25 °C zwischen 10 und 20 Tage.

Die Saattiefe beträgt zwei bis vier Zentimeter. Die Erde sollte gleichmäßig feucht sein aber nicht tropfnass. Für die Anzucht muss kein spezielles Anzuchtsaubrat verwendet werden. Fertigmischungen für Zimmerpflanzen, Kräuter oder Gemüse eignen sich ebenfalls.

Wunderbaum Sämling
Sämling des Wunderbaum, ungefähr 3 Wochen nach der Aussaat.

Das Abdecken des Anzuchttopfs ist nicht erforderlich. Er sollte hell stehen bis alle Samen gekeimt haben, anschließend müssen die Jungpflanzen nach und nach an die direkte Sonne gewöhnt werden. In den Garten oder auf den Balkon dürfen sie erst kommen, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist.