Euphorbia milii
Der Christusdorn (Euphorbia milii) ist ein leicht sukkulenter Strauch, kann bis zu zwei Meter hoch werden und stammt aus Madagaskar. Seine Blüten sitzen zwischen zwei Cyathophyllen („Hochblättern“).
Es sind viele Zuchtformen zu erhalten. Sie unterscheiden sich in der Größe ihrer Blätter und in der Färbung ihrer Blütenstände.
Die Äste sind mit bis zu drei Zentimeter langen Dornen besetzt. Der milchige Pflanzensaft ist giftig.

Die Pflege von Euphorbia milii
Ideal sind teilsonnige bis vollsonnige Standorte. Der Christusdorn verträgt die heiße Sommersonne und kann die warmen Sommerwochen im Garten oder auf dem Balkon verbringen.
Mit Zimmertemperatur ganzjährig kommt er gut zurecht, das temperierte Überwintern bei ungefähr 15 °C ist ebenfalls möglich. Es kann sich, wie auch das Übersommern im Garten, positiv auf den Ansatz von Blüten auswirken.
Eine Mindesttemperatur von 10 °C sollte nicht für längere Zeit unterschritten werden.

Als Substrat eignen sich Fertigmischungen für Zimmerpflanzen, Kübelpflanzen, Kräuter, Gemüse oder Kakteen.
Wenn der Christusdorn klein bleiben soll, kann ein halbmineralisches Substrat auf der Basis von Bimskies oder Lavakies und verwendet werden.

Der Topfballen darf zwischen den Wassergaben gut antrocknen. Das gelegentliche und kurzzeitige Austrocknen schadet nicht, sollte aber wirklich nur gelegentlich auftreten.
Trocknet seine Erde für längere Zeit aus, dann wirft der Christusdorn Blätter und Blüten ab um diese Trockenzeit zu überstehen. Sie wachsen aber nach sobald er regelmäßig gegossen wird.

Im ersten Jahr nach dem Kauf oder Umtopfen benötigt Euphorbia milii keine Düngung. Anschließend kann er von April bis September monatlich Flüssigdünger erhalten. Oder Langzeitdünger im Frühjahr und Sommer.

Euphorbia milii lässt sich gut mit Stecklingen vermehren. Sie sollten nach dem Schnitt „ausbluten“ dürfen. Sobald kein Pflanzensaft mehr austritt, können sie eingepflanzt werden.

